May I introduce you to my twin daughters from outta space… they have their own blog over at http://lucyundpaula.erdmenger.de

professional portrait and fashion photography from Hannover, Germany
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… Männer werden immer ein bisschen mit schwanger


Fotos des australischen Fotogafen Russell James sind bis zum 6. Juni in der Berliner Galerie Camera Work zu sehen. Im Licht der Südhemisphere wirken die Models ausgesprochen relaxed – wer also grad in der Hauptstadt ist, sollte sich seine kleine Ration „Down under“ abholen und anschliessend ein VB schlürfen…
Camera Work AG, Kantstraße 149, 10623 Berlin, www.camerawork.de. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 11 bis 18 Uhr
Adobe hat nun seinen Adobe Marketplace an den Start gebracht, um im Stil der diversen iApp-Stores Plug-ins und Erweiterungen für Photoshop unter die jubelnde Menge zu bringen. Für den Anwender sollen so diverse Informationen, Software und weitere Angebote rund um die Bildbearbeitung zentral verfügbar sein. Interessant dürfte sein, dass neben reinen Applications auch Tutorials und sogar (reale oder virtuelle) Seminare angeboten werden.
Übrigens ist über die verlinkte Seite auch Adobe TV zu erreichen, eine mir bisher unbekannte Sammlung von Videos mit Tipps zu Adobe-Produkten…
Erinnert sich noch jemand an das Advanced Photo System – kurz APS? Jener Heilsbringer der klassischen Fotoindustrie, der kurz vor dem Ableben der Analog-Fotografie mit viel Gedöns lanciert wurde, um noch einmal massenhaft neue Kameras und Objektive zu verkaufen?! APS war eine Totgeburt, die keinerlei Mehrwert für den Anwender mit sich brachte, war doch das Aufnahmeformat kleiner als der herkömmliche Kleinbildfilm und die unterschiedlichen Seitenverhältnisse lediglich durch Beschnitt zu realisieren. Ganz ähnliches vermute ich hinter den Markting-Aktivitäten zum sogenannten „Micro-Four-Thirds“-Systems, also der Verkleinerung des verkleinerten Digitalchips, der zur Systemkamera aufgebläht wird. Als Vollformat-Sensoren für Amateure noch unerschwinglich waren, waren kleine Chips noch Standard, nun baut sich mittels Wechselobjektiven und Spiegelreflex ein Paralleluniversum auf. Und dafür gibt es nun auch wunderbare Adapter, mit denen man allerfeinste Erzeugnisse der Objektivherstellung an die oben genannten Winzig-Knipsen montieren kann. Nichts gegen die erstklassigen M-Bajonett-Linsen von Leica oder Zeiss – aber die Kombination mit Adaptern und pixelüberfrachteten Chips scheint mir unglücklich. Meine Erfahrungen mit Adaptern sind zumindest sehr ernüchternd: Ein solcher, den ich einsetzen wollte, um meine alten Canon FD-Objektive am digitalen EOS-System zu verwenden, erzeugt Bilder mit katastrophaler Brillianz und Vignettierungen auf Lomo-Niveau. Besser, man kauft doch gleich passende Teile…
Der Jahreszeiten-Verlag macht sich augenblicklich keine Freunde – stellvertretend für viele Fotografen spricht Freelens aus, was da schief gegangen ist: „Mit seiner Vorreiterrolle macht der Jahreszeiten Verlag sich zum Totengräber des Fotojournalismus“. Es geht um die aktuellen Produktionsverträge, die Fotografen unterschreiben müssen, wenn sie für den Verlag arbeiten wollen. Diese sehen eine weitreichende Abtretung von Rechten an den Verlag vor, beispielsweise unbegrenzte und exklusive Nutzungsrechte an sämtlichen Aufnahmen, die bei der Produktion entstehen. Die Presseerklärung von Freelens findet man z.B. bei der Photo Presse. Unter anderem ist hier auch vom Bestimmungsrecht die Rede, das dem Urheber ermöglicht darüber zu bestimmen, ob und wo sein Werk veröffentlicht wird. Letzteres ist ein Knackpunkt, über den ich grade wieder mit einem Kunden diskutieren musste, der nach der Übergabe der bearbeiteten/optimierten Bildauswahl auch „die anderen Fotos“ sehen wollte. Mir erschliesst sich dieser Wunsch einfach nicht, basiert doch meine Auswahl nicht auf Willkür, sondern Erfahrung und einem professionellen Blick. Fotos, die ich nicht ausgewählt habe, sind also in aller Regel weniger gut. Wie immer, gilt für mich der Grundsatz: Fotos, die ich nicht ausgewählt und optimiert habe, gehen nicht ´raus. Punkt. Suboptimale Lichtbilder, die nicht von mir autorisiert sind, können im Zweifelsfall gegen mich verwendet werden: „Schaut mal, was der für schlechte Fotos macht…“ Das gilt es zu vermeiden.
Ähnlich Erschreckendes habe ich gestern bei einem Gespräch mit einer Grafikerin gehört. Sie erzählte mir von ihren Plänen, Bilder bei iStockPhoto (die ich hier bewusst nicht verlinke) anzubieten und fragte, ob deren Konditionen marktüblich seien. Bildverkäufe über diese Microstock-Agentur werden dem Urheber mit 20% des Erlöses gutgeschrieben. Im billigsten Fall bedeutet das, der Fotograf bekommt für einen Bildverkauf 20 Cent! Wow! Es wird aber noch besser: Dieses Verbrecher-Syndikat bietet seinen Zulieferern (oder besser: Handlangern) eine Beteiligung von grandiosen 40% für den Fall an, dass man sich exklusiv an diese Agentur bindet. Noch mal langsam zum Mitschreiben: iStockPhoto erwartet, dass Fotografen alle ihre Bilder exklusiv und ausschliesslich nur über iStockPhoto anbieten – ich halte solche Angebote für kriminell. Jede handelsübliche Agentur gewährt Urhebern das Recht, auch mit anderen Marktbegleitern zu kooperieren und zahlen absolut normale Provisionen von 50% der Umsätze. Und nun ab in die Denkpause!

Greg Gorman ist ein nicht grade unbekannter Fotograf, der wunderbare S/W-Akte und intensive Schauspieler-Portraits aus dem Ärmel schüttelt. Wer ihn einmal persönlich und bei der Arbeit erleben möchte, hat im Sommer Gelegenheit dazu – vorausgesetzt, man nimmt eine kleine Ungarn-Rundreise mit in die Planung auf. Die Annonce von PhotoPress Photo School and AnD Photo Studio in Budapest lautet: „His visit in June is a unique opportunity to take a peek into the visual world and secrets of this fantastic artist and to gain insight into how the biggest photographers work. During the 3-day workshop –which contains studio, outdoor location and post processing days- he will introduce his most interesting techniques and tricks and work together with the participants during the photoshooting exercises.“ Klingt vielversprechend! Weitere Infos zu diesem Workshop gibt es hier: http://www.photopress.hu/gregenglish
Was hat Sex mit dem Recht am eigenen Bild zu tun? Gar nichts. Mir fällt keine sinnvolle Parallele ein, die ich als Rechtfertigung für die Erwähnung von Sex in der Überschrift zu diesem Beitrag heranziehen kann. Einen Grund gibt es dennoch: Mir fielen die sinkenden Besucherzahlen der letzten Tage ins Auge – Aua. Alle schon im Osterurlaub? Möglich, hoffentlich. Auch wenn Sie also aufgrund der kruden Announce dieses Threads hier herein gerutscht sind, lassen Sie mich kurz zum Punkt kommen: Die Seiten von Photoscala mausern sich zu einem immer interessanteren Blog und berichten aktuell über die Details zum „Recht am eigenen Bild“. Mit diesem Thema muss sich notgedrungen jeder Fotograf auseinandersetzen, weil es in den unmöglichsten Situationen immer Besserwisser gibt, die auf die Gefahr des Platzens der Linse oder das Recht am eigenen Bild hinweisen. Nun steht fest: Grade bei Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Firmenpartys gilt das oft bemühte Recht eben nicht, weil die Person mit der Teilnahme eine stillschweigende Einverständniserklärung abgibt. Dennoch sollte man nach meiner Erfahrung solchen eitlen Selbstinszenierungen nachgeben und die Fotos notfalls löschen, denn meist haben die Betroffenen einen eher verkniffenen und ernsten Blick im Gesicht, der der heiteren Darstellung einer gelungenen Veranstaltung sowieso abträglich ist. Bitte entschuldigen Sie nochmals meinen billigen Trick, sie darauf aufmerksam zu machen
Jaja, man hat schon seine liebe Mühe mit den Weltenlenkern. Auch die großen Männer und Frauen, die G20, haben so ihre kleinen Bedürfnisse – und so kam es, wie es kommen musste: Erst fehlte Kanada, später dann Italien. „Wer zu spät kommt…“ galt beim Gipfeltreffen in London besonders für den Versuch, ein Gruppenfoto zu machen. Laut Tagesschau gab es sogar zwei Anläufe, ein weiterer wurde nicht mehr unternommen. Wenigstens bleibt das Bild so authentisch – ich kenne nicht wenige, die erwartet hätten, die fehlenden Personen ins Foto hinein zu retouchieren.
…ist zwar noch Beta-Ware, zeigt aber schon Treffer zum Buch-Thema Fotografie. Unter anderem werden Scans von „Was ist Was: Fotografie“ über Bauhaus-Bildbände bis hin zu Scott Kelbys „Lightroom 2“ angezeigt. Wer viel Zeit zum Schmökern hat, möge sich bedienen…
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