Altes & Neues aus der Schweiz

Immer wieder habe ich das Gefühl, ich wäre der erste Mensch, der auf irgendwelche abstruse Ideen kommt. Als würde ich mir absichtlich solche Sachen ausdenken, um meine Mitmenschen – Staatsbedienstete, Zöllner und andere – zu ärgern. Grad am Wochenende hatte ich wieder etwas besonders perfides ausgeheckt: Ich wollte ein Fahrzeug, dass ich ursprünglich aus Deutschland in die Schweiz importiert hatte, nun wieder zurück nach Deutschland bringen, um es dort zu verkaufen. Über diese Odyssee wird hier demnächst noch eine kurze „Grischa News“ erscheinen.
Bei der heutigen Lektüre von SPIEGEL online konnte ich weitere Anekdoten mit eidgenössischem Bezug entdecken, die weiterzugeben augenblicklich noch fast eine „Pflicht“ darstellen. In „Schrift ohne Schnörkel“ wird der 50. Geburtstag der „Helvetica“ befeiert, eine legendäre Satzschrift, die nicht zuletzt dem Apple Mac ihren Siegeszug verdankt. Übrigens ist auch mein eigenes Logo in der Helvetica gesetzt.
Ganz andere Ausmasse hat die helvetische Angewohnheit, explosiven Militärmüll in idyllische Bergseen zu kippen. Ich kann mich zwar darauf berufen, dass der Davoser See verschont geblieben ist (obwohl ich schon befürchtet hatte, mein Auto darin entsorgen zu müssen, das nun aber doch letztlich wieder wohlbehalten nach Deutschland rückgeführt wurde), würde diese Art der Entsorgung dennoch als wesentlich abstruser, perfider und ungewöhnlicher bezeichnen, als alles, was mir bisher so eingefallen ist.

thuner see
Thuner See mit Eiger, Mönch und Jungfrau. ©Till Erdmenger

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