Die angenehm distanzierte Objektivität von Polizeifotos, die sich nicht an den Boulevard verkaufen müssen

Die angenehm distanzierte Objektivität von Fotos, die sich nicht auf die Titelseite von Boulevardzeitungen verkaufen müssen, findet in letzter Zeit grossen Zuspruch. Nach den gesammelten Werken des schweizer Polizeifotografen Arnold Odermatt springen uns in diesem Jahr vor allem die Bilder des Deutschen Herbstes 1977 ins Auge. Diese Fotos tragen etwas ruhiges in sich, selten sind Schaulustige abgebildet, die Szenen wirken ein kleines bisschen der Welt entrückt. Nun werden in der Ausstellung Spurensuche erstmals deutsche Polizeifotografien aus den Jahren 1946 bis 1971 gezeigt. Gesammelt haben sie die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen. Eine kleine Anekdote zu einem der Exponate weiss der Spiegel zu berichten. Wer wissen will, wie anders auch zu jener Zeit Pressefotos solcher Delikte ausgesehen haben, sei an Weegee verwiesen.

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