Rakete´s zündende Ideen

„Die Fähigkeit der Fotografie, mit so einer kleinen Kiste die Zeit anzuhalten, ist ersetzt durch eine Bilderflut, die das Gegenteil will: die Beschleunigung von Wahrnehmung. Und schon Minuten später weiß man gar nicht, was man gesehen hat…“

Jim Rakete weiss dagegen sehr gut, wie man die Zeit anhält und den Betrachter dazu bringt, sich auch später noch an das Gesehene zu erinnern. Dazu hat er sich aktuell einer alten Linhof Plattenkamera bedient, die nicht nur von ihm, sondern auch den Portraitierten eine Menge Ehrfurcht eingeflösst haben muss. Rakete, der vor allem für seine Musikerportraits bekannt wurde, will diese Kamera, die Schwarz-Weiss-Filme und das Photopapier benutzen, solange es noch produziert wird. Heute öffnet in Berlin seine Ausstellung Jim Rakete – Photographien. Im Februar wird dann sein Buch 1/8 sec. / Vertraute Fremde erscheinen. Ein Interview zur aktuellen Arbeit ist in der Welt nachzulesen, ein anderes – zwar schon älter, aber sehr lesenswert – bei Monochrom(Photo ©  Peter Badge)

Jim Rakete – Photographien (19.1. bis 1.3. 2008)
CAMERAWORK Berlin
Kantstraße 149
10623 Berlin

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