Ausprobiert: Lightroom 2

Bereits im Frühjahr war eine erste Beta-Version von Adobe Photoshop Lightroom 2 veröffentlicht worden, die finale Veröffentlichung anfangs August kam dann sogar etwas schneller als angekündigt. Die überzeugenste Neuerung dieser Allround-Fotosoftware ist die Möglichkeit, nun auch Teilbereiche von Fotos nachzubearbeiten. Dazu steht ein Maskierungspinsel sowie ein Verlaufsverkzeug zur Verfügung. In der Praxis bewährt sich diese Neuheit, auch wenn sie jede Menge Rechenleistung benötigt. Der 24″-iMac mit 2,4GHz Core2Duo und 4GB RAM verlangsamt sich spürbar – hier sollte Adobe nachbessern, um den Geschwindigkeits-Vorsprung gegenüber Apple´s Aperture aufrecht zu erhalten. Das ein oder andere Bedienfeld ist in der Version 2.0 an eine andere Stelle gerutscht, ein paar Details nicht ganz konsequent umgesetzt und ich vermisse noch die Möglichkeit, Objektiv-Verzeichnungen auszugleichen oder perspektivische Verzerrungen zu beseitigen. Andererseits gibt es aber auch viele kleine Verbesserungen, die einen positiven Eindruck hinterlassen. Insgesamt ist Lightroom 2 eine sehr gelungene und empfehlenswerte Software. Wenn jetzt noch mein Lieblings-Photoshop-Filter kompatibel wäre, bräuchte ich kein anderes Programm mehr, um meine Bilder zu verwalten, zu verschlagworten, zu bearbeiten und auszugeben… Bei Digitalkamera.de findet man einen kleinen Test, umfangreiche Tutorial-Videos bei NAPP und die Software bei Adobe.

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