Argentinien-Ausstellung: Die schmerzlichen Lücken

Irritation erzeugen, indem man zeigt, was fehlt – das ist das Konzept von Gustavo Germanos Ausstellung „Verschwunden“. Die wird nun begleitend zur Buchmesse in Frankfurt gezeigt und beschäftigt sich mit der Militärdiktatur in Germanos Heimat Argentinien in der Zeit von 1976—1983. Der Fotograf hat alte Familienfotos nachgestellt, und es wird deutlich, wer auf den neuen Bildern fehlt. Menschen, die auf unerklärliche Weise verschwanden. Insgesamt fielen ca. 30.000 Argentinier auf diese Art der Diktatur zum Opfer. Weitere Infos bei hr online. Fehlendes zu zeigen, hat übrigens auch – in ganz anderem Umfeld – Herr Schirner praktiziert, der erst vor kurzem die Protagonisten aus berühmten Fotos wegretouchierte (Bye-bye, Schirner).

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