Gute Sprache – guter Job

OpaEssen

Seit einigen Jahren lebe ich im „Pott“ – aus sprachlicher Sichtweise eine Katastrophe für norddeutsche Feingeister. Nicht allein, dass Straßen hier in Umgangssprache betitelt werden (z.B. „Auf´m Bögel“) – das komplette Unvermögen zur Konjugation oder Deklination verpasst mir oft Schauer und Zucken. „Komm´ mal hier!“  ist so ein Beispiel. Der Essener Kabarettist Dr. Stratmann stellte einmal fest, die Ruhrgebietler sprächen keinen Dialekt, sie können es einfach nicht besser. Dass da „die Bildung von in Arsch geht“ wissen wir ja bereits. Dass man mit schlechter Sprache und schlechter Rechtschreibung aber auch Schwierigkeiten bekommt, eine Anstellung zu finden, muss gelegentlich neu betont werden. Und damit sind nicht Legastheniker gemeint. Aber jeder Arbeitnehmer – ebenso wie jeder, der im Bereich Marketing wirkt – sollte sich darüber klar sein, dass niveauvolle Sprache und passende Interpunktion der Verständlichkeit seiner Kommunikation dienen. Und darüber hinaus verdeutlichen, dass ihm auch kleine Details wichtig sind. Warum hier inzwischen schon bei der Auswahl von Bewerbern gesiebt wird, erklärt Kyle Wiens, CEO von iFixit, in diesem sehr lesenswerten (englischsprachigen) Artikel. Denken Sie auch bei Ihrer Unternehmens- und Social Media-Kommunikation daran, wie viel Sie mit ein wenig Bedacht und der Autokorrektur erreichen können …

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