Ausstellung: Che Guevara. Fotografien der Revolution

Osvaldo Salas Che fumano, 1964 Gelatine-Silberprint, Vintage 40 x 50 cm aus der Skrein Photo Collection

Osvaldo Salas: Che fumano, 1964 Gelatine-Silberprint, aus der Skrein Photo Collection

Meine beiden Leidenschaften – die Fotografie und Zigarren – sorgen fortwährend für ein gewisses Interesse an den „Helden“ der kubanischen Revolution. Die Fotos von Alberto Korda oder Rene Burri sind Stilikonen, die von harten Kerlen, Revolution, Ruhm und Zigarren erzählen. Dies spiegelt sich auch in diversen Beiträgen auf meinem Blog wieder, z.B.

Aktuell werden jene Fotos in den Kunsträumen der Michael Hornbach Stiftung in Köln gezeigt. Die Ausstellungsmacher schreiben dazu:

Ikonen der Fotogeschichte aus der Skrein Photo Collection in der Kölner Michael Horbach Stiftung // 10. November 2013 bis 10. Januar 2014

Der Revolutionär in Lederjacke, das schwarze Haar zerzaust, darauf die Baskenmütze mit rotem Stern, das Gesicht bärtig, aus Untersicht in Heldenpose fotografiert – Alberto Kordas Portrait von Che Guevara, der „Guerillero Heroico“, hat sich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit eingebrannt; ist, millionenfach kopiert, verfremdet, gedruckt, zum Inbegriff der Revolte geworden, zur Ikone der Fotografie und Popkultur. Jetzt können Besucher die „Mona Lisa der Fotografie“ in der Ausstellung „Che Guevara. Fotografien der Revolution“ im Original bewundern, welche die Kunsträume der Michael Horbach Stiftung in Köln vom 10. November 2013 bis 10. Januar 2014 zeigen. Nach zwei äußerst erfolgreichen Präsentationen in Los Angeles (Getty Museum, 2011) und Salzburg (Museum der Moderne, 2012) ist die Ausstellung nun erstmals in Deutschland zu Gast.

Gezeigt werden rund 100 Originalfotografien aus dem revolutionären Kuba vom Ende des Batista-Regimes 1959 bis zur Kuba-Krise 1963. Sie stammen aus der Sammlung des Wiener Fotografen Christian Skrein (*1945), der in mehr als 15 Jahren rund 4.500 Werke zum Thema zusammengetragen hat. Unter den Exponaten befinden sich berühmte Bilddokumente wie die Che Portraits von Alberto Korda oder Renée Burri, aber auch weniger spektakuläre Motive, die Hintergrund und soziales Leben im Kuba dieser Zeit beleuchten.
Die Arbeiten gewähren authentischen Einblick in historische Momente, die Weltgeschichte schrieben. Sie zeigen aber auch, welch immenses mediales Echo die kubanische Revolution hervorrief und welche Rolle das Medium der Fotografie als Kommunikations- und Propagandainstrument dabei spielte. Kein politisches Ereignis war zu dieser Zeit fotografisch stärker präsent als die kubanische Revolution. In- und ausländische Fotografen waren in den verschiedensten Rollen in die Ereignisse involviert und machten mit ihrer Kunst aus den Revolutionsführern mediale Helden und Vorbilder für eine unzufriedene Jugend am Vorabend der 68-er Bewegung in aller Welt.

10. November 2013 bis 10. Januar 2014, Kunsträume der Michael Horbach Stiftung
Wormser Str. 23 (Hinterhaus)
, 50677 Köln
http://www.michael-horbach-stiftung.de
Öffnungszeiten: Sonntag 11:00 -13:00 Uhr, Mittwoch und Freitag 14:00 – 17:00 Uhr sowie nach Vereinbarung.

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