World Press Photo Award 2014

World Press Photo of the Year 2013 John Stanmeyer, USA, VII for National Geographic 26 February 2013, Djibouti City, Djibouti African migrants on the shore of Djibouti city at night, raising their phones in an attempt to capture an inexpensive signal from neighboring Somalia—a tenuous link to relatives abroad. Djibouti is a common stop-off point for migrants in transit from such countries as Somalia, Ethiopia and Eritrea, seeking a better life in Europe and the Middle East.

World Press Photo of the Year 2013: John Stanmeyer, USA, VII for National Geographic, 26 February 2013, Djibouti City, Djibouti – African migrants on the shore of Djibouti city at night, raising their phones in an attempt to capture an inexpensive signal from neighboring Somalia—a tenuous link to relatives abroad. Djibouti is a common stop-off point for migrants in transit from such countries as Somalia, Ethiopia and Eritrea, seeking a better life in Europe and the Middle East.

Der World Press Photo Contest ist sicherlich einer der bekanntesten Foto-Wettbewerbe weltweit. Nicht selten entfachen die Siegerfotos kontroverse Diskussionen – ob es nun um inhaltliche oder technische Fragen geht. Auch in den vergangenen Jahren habe ich regelmässig darüber geschrieben. Die prämierten Fotos zeigen fast immer Not und Elend, Krieg und Naturkatastrophen – und das ist richtig. Denn diese Themen bewegen die Welt, sie müssen dokumentiert werden, diese Bilder müssen gedruckt werden. Damit wir alle damit konfrontiert werden und nicht die Augen verschliessen können. Ohne zu sehen, was täglich um uns herum geschieht, kann der Wunsch nach Veränderung nicht keimen.

Das beste Pressefoto des Jahres 2013 hat der Fotograf John Stanmeyer aufgenommen. Es wirke „poetisch“, wie er selbst sagt. Das Jurymitglied Jillian Edelstein betont die in diesem Foto anklingenden Themen „Technologie, Globalisierung, Migration, Armut, Verzweiflung“, wie bei Heise zu lesen ist. Es wirkt seltsam entrückt, mystisch und außerirdisch, und dennoch enthält es etwas ganz alltägliches: Den Versuch, ein Mobilfunknetz zu empfangen und den wichtigsten Menschen mitzuteilen, dass man am Leben ist. Deshalb versteht man den vollen Zusammenhang erst im Kontext der Bildunterschrift, denn es handelt sich mitnichten um Businessmen am Rande einer Konferenz, sondern um Flüchtlinge im afrikanischen Djibouti, die sich auf die lange, ungewisse Reise nach Europa machen wollen. Im Gegensatz zu vorangegangenen Wettbewerben wird dieses Foto wohl weniger Kontroversen auslösen, solange nicht neunmalkluge Nerds herausgefunden haben wollen, dass hier einmontierte Nokia-Screens auf Samsung-Handys leuchten. Überhaupt agiert die World Press Photo Organisation inzwischen äußerst sensibel, was das Thema Manipulation angeht. Alle Fotos der Finalteilnehmer wurden von einem unabhängigen Sachverständigen auf Manipulation untersucht. Und alle Teilnehmer müssen die zugehörigen RAW-Files einreichen. Als Folge dieser Bedingungen wurden 8% der Finalteilnehmer vom Wettbewerb wegen Bildmanipulationen ausgeschlossen, wie Photoshelter berichtet. Auch das ist wichtig und richtig. Wer weitere Pressebilder des WPP2014 sehen möchte, gelangt hier zu einer Galerie beim Spiegel.

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Über Till Erdmenger – Businessfotos

Till Erdmenger ist seit 1996 als Profifotograf tätig. Sein Schwerpunkt liegt im Bereich Businessfotos – unter anderem für Kunden wie ISS Facility Services, Merck Serono, Kaufhof, Porsche, Volkswagen oder den Marburger Bund. Die Kompetenz von Till Erdmenger liegt in der Unternehmensfotografie, zu der neben professionellen Businessportraits vor allem Imagefotos für die Unternehmenskommunikation und die Dokumentation von Firmenveranstaltungen zählen. Till Erdmenger bietet seine Businessfotos neben kleinen und mittelständischen Unternehmen gezielt auch Kliniken, Ärzten und Zahnärzten an.

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