Technik-Tipp: Das kostenlose Makro

© Till Erdmenger – Businessfotos

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Ein kleiner Tipp zum Wochenende: Wer nur gelegentlich mal ein Makro-Objektiv braucht, muss nicht unbedingt hunderte von Euro ausgeben. Vielleicht haben Sie sowieso ein passables Standard-50er herumfliegen – oder ein altes aus analogen Zeiten. So wie ich: In meiner Canon-FD-Tasche fand sich ein 1,8/50mm-Objektiv, dass ich vor langem mal vergeblich an die EOS adaptieren wollte. Leider taugt der Adapter gar nichts und die Bildqualität ist mau. Für gelegentliche Makro-Aufnahmen lässt sich so ein Teil aber für weniger als 10,- € mittels eines „Retro-Adapters“ verkehrt herum an die Kamera schrauben. Richtig: Der Adapter wird ans Filtergewinde des Objektivs geschraubt und hat einen Bajonettverschluss für die Kamera. So muss man zwar Fokus und Blende selbst einstellen, hat aber ein Makro für lau. Mein Schnellschuss zeigt eine meiner neuesten Uhren, eine Seiko im sommerlichen Orange (für die Freaks: Freihändig bei Blende 11, 1/125 sek. und 8000ASA)

Makrofoto © Till Erdmenger – Businessfotos

Makrofoto © Till Erdmenger – Businessfotos

Ergänzung: Um noch einmal eine qualitative Abgrenzung zu meinem alten FD-auf-EOS-Adapter zu erlangen, habe ich einen kleinen Versuchsaufbau gewagt: Der besagte Adapter ermöglicht den regulären Betrieb alter Canon-FD-Objektive an einer modernen EOS – natürlich ohne Autofokus oder Blendenübertragung. Ich habe – um es ein bisschen spannender zu gestalten – noch zusätzlich meine beiden Canon-Extension-Tubes verwendet und erneut das 1,8/50mm benutzt. Das Ergebnis sehen Sie oben. Bei Blende 11 und 200 ASA betrug die Belichtungszeit 1,3sec. Interessanter Effekt am Sekundenzeiger. Allerdings sieht man deutlich die Randabdunklung, die hauptsächlich am FD-EOS-Adapter liegt (und von den Extension-Tubes noch verstärkt wird). Das Making-of sehen Sie unten. Als Alternative zu dem oben vorgestellten Retro-Adapter ist das eher nicht zu sehen.

Viel Abstand zwischen Objektiv und Sensor …

Viel Abstand zwischen Objektiv und Sensor …

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