Das ewige Streben nach Selbstorganisation 2: Kalender

IMG_4224 Vor kurzem habe ich über ein nützliches Programm zur Verwaltung von Aufgaben geschrieben – heute möchte ich das mit dem Thema Kalender fortsetzen. Ich kenne einige Leute, die Termine und Aufgaben inhaltlich nicht gut auseinanderhalten können und kann beispielsweise verstehen, dass man sich sinnvollerweise keine Aufgaben auf einen Tag legen sollte, an dem man auswärts Termine wahrnimmt. Kurz: Beides ist natürlich miteinander verzahnt und daher kann nicht nur mein Aufgabenprogramm Kalenderereignisse anzeigen, sondern andersherum mein Kalender auch Aufgaben. Vor einigen Jahren war das auch auf dem Mac selbstverständlich, da nutzte man die Palm-PIMs oder iCal und hatte alles im Überblick. Seitdem hat sich einiges geändert, und die Trennung von Tasks und Terminen auf dem iPhone halte ich inzwischen für sinnvoll. Sie erhöht einfach die Übersichtlichkeit. Auf dem Mac habe ich lange mit dieser Separation gekämpft, mich inzwischen aber daran gewöhnt. Ich arbeite auf dem iMac nach wie vor mit dem hauseigenen Kalender-Programm. Die einzige Alternative, die mir sinnvoll erscheint, ist BusyCal, das die gleichzeitige Darstellung der Aufgaben beherrscht, dafür aber unübersichtlicher mit sich überlappenden Terminen umgeht.

Auf dem iPhone habe ich längere Zeit WeekCal genutzt, das inzwischen vor lauter Funktionen völlig überladen ist. Jetzt nutze ich Fantastical, eine zu Recht viel gelobte Software, die alle Termine als Liste darstellt. Mir gefällt diese Art der Darstellung auf dem kleinen Bildschirm am besten – man kann sie am einfachsten lesen. Auf meinen Wunsch hin wurde sogar ein helles Design integriert, dass viel besser zu meinem weißen iPhone passt😉 Die Eingabe von Terminen  in „natürlicher Sprache“ (allerdings geschrieben, nicht gesprochen) hilft meistens, Daten einfach einzugeben, hat aber auch seine Tücken: Schreibt man „Montag 11:00 zu Besuch bei Jim“, dann wird der Name Jim in den Orts-Tag verschoben und der Titel des Termins heisst nur noch „zu Besuch“. Die Synchronisation bei den genannten Apps erfolgt über iCloud und ist problemlos.

Fazit: Zur Selbstorganisation braucht man zweifellos einen Kalender und eine Aufgabenliste. Mindestens. Überlegen Sie sich eine passable Struktur mit verschiedenen Listen/Kalendern für private und geschäftliche Daten. Und superpraktisch: Andere Leute zu Terminen einladen funktioniert ganz einfach.

Ein Gedanke zu „Das ewige Streben nach Selbstorganisation 2: Kalender

  1. Pingback: Quick-Test: Fantastical 2 für Mac | Till Erdmenger – Businessfotos | Blog

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