Duo-Tine

Perspektivwechsel: Frauen und die Fotografie

Fotografieren Frauen anders als Männer, fragt die Foto-Plattform ProPhoto Online – und kommt schnell zu dem Resümee: Es gibt keine sichtbaren Unterschiede im Duktus, bei der Technik oder den bevorzugten Motiven. Stereotyp mag man vermuten, Männer würden sich mehr für Technik interessieren und Frauen eher die unverstellte Persönlichkeit einfangen können. Doch Technik und Empathie sind nicht gender-spezifische, sondern individuelle Eigenschaften bzw. Befähigungen. Es scheint auch nicht determinierte Motive für Frauen respektive Männer zu geben, denn Frauen fotografieren genauso Krieg (Margaret Bourke-White, Gerda Taro, Anja Niedringhaus), wie Männer Hochzeiten oder Kinder ablichten.

Zu einem ganz anderen Schluss hingegen kommt der Kunsthistoriker Boris Friedewald, der vergangenes Jahr ein Buch über die „Meisterinnen des Lichts“ herbrachte und feststellt: „Es sind Frauen, die mit ihren Blicken und Werken Menschen verstören, provozieren, berühren und begeistern. Dafür sind sie berühmt.“ Inwieweit dies mit ihrer Eigenschaft des Frau-Seins zu tun hat, bringt der Artikel im Art-Kunstmagazin in seiner Knappheit freilich nicht ans Licht. Vielleicht führte dabei ein wenig auch die (gute) Idee dieses Bildbandes die Hand…

Verehrte Leser: Was meinen Sie zu diesem Thema? Erkennen Sie einen Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Fotografen? Wer wäre Ihnen, für den Bereich der Unternehmensfotografie, lieber? Und warum? Diskutieren Sie mit!

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