Schlagwort-Archive: Businessfotos

Joblog: Auszeichnung für ISS Facility Services

Mein Kunde ISS Facility Services ist von der WirtschaftsWoche als „bester Mittelstandsdienstleister“ des Jahres ausgezeichnet worden – und meldet das natürlich mit einem meiner Fotos. Vielen Dank und natürlich herzlichen Glückwunsch!

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Neue Website online!

Alle Jahre wieder … braucht eine Website ein anständiges Re-Design. Meine Website war seit ein paar Jahren nahezu unverändert geblieben, deshalb war jetzt einige Arbeit nötig, die Seite technisch auf den aktuellen Stand zu bringen. Der Server-Umzug steht dann demnächst auch noch an. Schauen Sie sich die neue Seite unter http://www.erdmenger.de bitte mal in Ruhe an und schreiben Sie mir gerne ein Feedback – ich freue mich auf Ihre Kritik und Anregungen, wie ich die Seite noch verbessern kann!

Nicht allein die Website ist neu, sondern auch inhaltlich habe ich einige zeitgemäße Änderungen vorgenommen, die unabhängig von meiner Internetpräsenz sind: Die AGB wurden überarbeitet und mein Lizenzmodell vereinfacht. Über diese wichtigen Neuigkeiten werde ich in den kommenden Tagen hier auf meinem Blog berichten – bleiben Sie also dran 😉

Wer einen kleinen Blick zurück werfen möchte auf die Anfänge von http://www.erdmenger.de, den verweise ich gern auf meinen Artikel über die Evolution meiner Seite – da hat sich in den vergangenen 16 Jahren doch einiges geändert …

Joblog: Unternehmensfotos in der Druckerei der Bergischen Kartonagenfabrik

Ein Auftrag brachte mich neulich wieder zu einem Kunden, für den ich bereits in den letzten Jahren mehrfach fotografiert hatte. Diesmal standen Aufnahmen in der Druckerei im Vordergrund. Realisiert habe ich diese Motive mit Ambient Light und langer Verschlusszeit von 1/10sec, um die Dynamik der Szene einzufangen.

Von der Liebe zum Foto-Detail …

Üblicherweise finden Sie als interessierter Unternehmer auf Fotografen-Websites eine Auswahl der besten, tollsten und spektakulärsten Bilder jenes Künstlers/Anbieters. Da man sich nicht durch hunderte langweiliger Fotos klicken möchte, hat das seine Berechtigung. Ich möchte jedoch mit diesen Zeilen Ihr Augenmerk darauf lenken, wie viel fotografische Detail-Liebe auch in den vielen „normalen“ Gebrauchsfotos stecken kann und sollte. Das dürfen Sie nämlich von einem Profi erwarten. Wer mit Bildern sein Geld verdient, weiss, wie man auch die kleinen, dokumentarischen, unspektakulären Motive sauber umsetzt.

Ich möchte das anhand zweier Fotos zeigen, die vor kurzem auf einer Weinverkostung entstanden sind. Der Wunsch des Auftraggebers bestand in dieser Situation (vereinfacht gesagt), die Dame und den dekorierten Tisch abzulichten. Es verstand sich von selbst, dass sie dabei eine Aktivität zeigen sollte. Das erste Foto entstand dann „aus der Hüfte geschossen“ als Arbeitsgrundlage. Ich finde diese Methode sehr nützlich (und sie ist preiswerter als frühere Polaroid-Orgien – wenn auch weniger spektakulär). Wenn Sie das erste (unbearbeitete) Foto mit dem zweiten Motiv vergleichen, können Sie sehen, was ich verändert habe: Die Abgebildete trägt nun eine dunkle Strickjacke und ein Halstuch, weil die weiße Bluse zu dominant wirkte und den Blick von den Köstlichkeiten auf dem Tisch ablenkte. Sie schenkt das Öl nun mit der linken Hand ein, damit dieser Vorgang und die Flasche deutlicher zu sehen sind (zuvor verdeckte ihre Hand diese Szene weitgehend). Und das zusätzliche Licht im Hintergrund erzeugt räumliche Tiefe.

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Randbemerkung: Profilfotos

Das Businessnetzwerk Xing, bei dem ich seit vielen Jahren Mitglied bin, schrieb mir heute, dass eine aktualisierte Version der mobilen App verfügbar sei und diese es ermögliche, von unterwegs sein Profilfoto zu ändern. So schön zusätzliche Funktionen stets sein mögen – hier kann ich nur davor warnen, sein Businessprofil mit schnellgeschossenen Handybildchen zu illustrieren! Bitte erinnern Sie sich daran, wozu Xing und LinkedIn  gedacht sind: Für geschäftliche Kontakte. Toben Sie sich auf Facebook meinetwegen mit lustigen Namen, Knutschi-Selfies, Katzenbildern oder Bildern Ihres selbstgeschusterten Abendbrots aus – aber lassen Sie das um Himmels willen auf den seriösen Plattformen bleiben! Dass (potenzielle) Arbeitgeber heutzutage gern mal einen Blick auf die Social-Media-Kanäle werfen, dürfte bekannt sein – darum in aller Kürze (oder hier):

  1. Verwenden Sie ein seriöses Profilfoto für Xing/LinkedIn
  2. Ziehen Sie dafür die in Ihrem Geschäftsfeld übliche Kleidung an
  3. Lassen sie das Foto von einem Profi anfertigen
  4. Holen Sie die nötigen Nutzungsrechte vom Fotografen ein
  5. Verwenden Sie dasselbe Foto auf verschiedenen Kanälen
  6. Danke!

Technik oder Emotion: Wann ist ein Foto gut?

Es ist noch nicht lange her, da stellte ich hier die Frage, was ein gutes Foto ausmache. Damals konstatierte ich, dass die emotionale Ansprache über das reine Gefallen hinaus wirken muss und man zudem die Aufgabe des Bildes in die Bewertung einbeziehen müsse, ob ein Foto nun gut oder schlecht sei. Ich habe versucht, dies mit einigen Beispielen zu belegen.

Jetzt hat sich auch ProPhoto diesem Thema gewidmet und kommt zu ganz ähnlichen Schlüssen: Der technische und gestalterische Grundkanon reicht nicht allein, ein gutes Foto zu machen – die Emotion spielt die entscheidende Rolle. Der Artikel fügt meinen Betrachtungen noch einen Aspekt hinzu: Die Perspektive des Betrachters. Der persönliche Hintergrund entscheidet mit, inwieweit man sich von einem Foto angesprochen fühlt.

Würden Sie weitere Faktoren hinzuzählen, die Einfluss darauf haben, ob ein Foto gut oder schlecht ist? Dann hinterlassen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren! Danke!