Schlagwort-Archive: Gestaltung

30 Jahre Adobe Illustrator

Auf blog.erdmenger.de ist zwar häufiger von Photoshop die Rede, aber mit Grafik und Design habe ich eben auch beruflich zu tun. Und da kommt man an Adobe Illustrator nicht vorbei. Naja, außer man kennt noch Freehand. Oder benutzt inzwischen Affinity Designer, so wie ich. Nichtsdestotrotz ist Illustrator ein mächtiges Programm, dass vor mittlerweile 30 Jahren auf den Markt kam und seinerzeit sicherlich wegweisend war. Ich habe vor ein paar Jahren mal ein Spaß-Logo für mich selbst entworfen, dass ich oben beispielhaft zeige. Während manche Leser wahrscheinlich noch immer an Beziér-Kurven verzweifeln, dürften die Profis unter meinen Lesern wissen, was man mit diesem Programm so alles anstellen kann. Anbei die Pressemeldung von Adobe:

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Joblog: Geschäftsausstattung für eine Arztpraxis

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Darüber hatte ich bereits mehrfach berichtet: Derzeit bin ich damit beschäftigt, eine komplette Ausstattung an Geschäftsunterlagen für eine Arztpraxis zu gestalten. Neben der konzeptionellen und kreativen Arbeit ist das in hohem Umfang mit rechtlichen Fragen verbunden. Jetzt sind die Dateien in der Druckerei. Nächstes Kapitel: Flyer für überweisende Ärzte, Aussenwerbung, Website beenden.

Joblog: Visitenkarten für die Praxis Dr. Terhorst

VisitenkartenSneakDie Gestaltung der geschäftlichen Drucksachen für die Praxis Dr. Terhorst | Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie schreitet nun – nachdem das Konzept fertig und für gut befunden ist – glücklicherweise relativ zügig voran. Anbei eine Visualisierung der Visitenkarte, dem zentralen Bestandteil der Geschäftsausstattung …

Joblog: Was mich derzeit beschäftigt …

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Nach meinem Umzug waren noch nicht alle Kartons ausgepackt, da stand schon das nächste Großprojekt an: Gestaltung von Website und Geschäftsausstattung für eine Praxis-Neugründung. Seitdem laufen die konzeptionellen und gestalterischen Mühlen auf Hochtouren, damit bis zur Eröffnung am 1.09. alles im Kasten (und aus der Druckerei zurück) ist. Kurz vor Schluss wird dazu auch noch ein größeres Fotoshooting on location stattfinden. Bis dahin muss ein Screenshot als Teaser reichen …

2 Ausstellungen: Folkwang lohnt doppelt

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Marina Lörwald (FH Düsseldorf / Uwe Loesch): The Medium is the Message, 1986. Kampagne für Aktion Schwarze Kunst / Drupa. Gefeller, Düsseldorf. Siebdruck, 245 x 355 cm. Foto: © Museum Folkwang, 2014

Groß denken – das darf man, wenn es um die Plakatgestaltung geht. Darum ist das Plakat ein Thema, mit dem sich Museen beschäftigen. Das Folkwang zeigt vom 28.06. bis 28.09. „Think Big“: „Intermedio (Zwischenstück): In unregelmäßigen Abständen wird das Museum Folkwang unter jeweils einem speziellen Blickwinkel Plakate aus der Sammlung präsentieren. Plakate vor allem, die auf Grund ihrer Position im Sammlungsprofil eher selten in regulären Ausstellungen den Weg in die Öffentlichkeit finden würden, aber trotzdem bestimmte Aspekte der Plakatentwicklung beleuchten. Das visuelle Erlebnis steht bei den „Zwischenstücken“ im Vordergrund. Als erste Präsentation werden Drucke im Format 1:1 (2,36 x 3,36 m) für Großflächen überwiegend aus den 1980er Jahren gezeigt. Aus einigen dieser Präsentationsideen wurden erfolgreiche Kampagnen entwickelt.“

Im gleichen Zeitraum befasst sich das Essener Museum mit dem Ende einer Ära, dem Ende des analogen Zeitalters in der Fotografie: „In drei Kapiteln mit rund 50 Arbeiten spiegelt die Ausstellung fotografische Arbeitsweisen und Ästhetiken wider, die mit dem „digital turn“ des Mediums verschwinden werden. Der Verlust des Negativs bildet den Auftakt der Ausstellung, da das erste bildnerische Ergebnis, das ein Fotograf in seinen Händen hielt, immer zunächst das fotografische Negativ war. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der unterschiedlichen Materialität von Print und Platte. Im Zentrum stehen jedoch fotografische Arbeiten, die in ihrer Zusammenschau die Vielfalt der experimentellen Techniken von der Aufnahme bis hin zum Agieren in der Dunkelkammer veranschaulichen. Vorgestellt werden formalästhetische, spielerische und Grenzen auslotende Fotoexperimente in den unterschiedlichsten konzeptionellen und künstlerischen Ansätzen. Sie geben noch einmal eine Idee von der „alchimistischen Dimension“ der Fotografie; so sind u. a. Fotogramme, Chemogramme, Solarisationen, Mehrfachbelichtungen oder Kopiermontagen zu sehen. In der zeitgenössischen künstlerischen Praxis mit der analogen Fotografie ließ sich bis zuletzt auf verschiedenste Weise der spielerische Umgang mit dem fotografischen „Unfall“ erkennen, der sich für die Bildaussage neben Überbelichtungen und Unschärfen auch Fehlstellen zu Nutze macht. Dieser Beobachtung widmet sich das letzte Kapitel. Zu sehen sind Werke aus der Sammlung, beginnend im 19. Jahrhundert mit Eduard Baldus, über die 1920er/30er Jahre mit Helmar Lerski, Oscar Nerlinger, Jeanne Mandello oder Hans Finsler. Für Positionen ab den 1950/60er Jahren stehen beispielsweise Otto Steinert, Rolf Winquist, wie auch William Klein, Johannes Brus, Astrid Klein oder Paul Graham. Ausgangspunkt ist die 1975 entwickelte Plakatkampagne für Pfanni. Die rund zwei Meter großen Puffer-Bilder prangten auf den Flächen umgeben von Headlines wie „Das jüngste Gericht“ oder „Keine Reiberei“ und wurden ein Riesenerfolg – für Pfanni und das Medium Plakat. Waren es 1972 rund 30 Produkte und Dienstleistungen, die auf Großflächen beworben wurden, so waren es 1978 bereits über 150. Die Ausstellung wird rund 30 solcher Großflächen präsentieren.“

Plädoyer für Professionalität

Dokumentation einer Firmenveranstaltung © Till Erdmenger – Business Photographie

Selbst Gestricktes kann so schön sein! Zu recht darf jeder stolz auf seine Leistungen sein, vor allem, wenn er damit auch noch ordentlich gespart hat. Das gilt für das Billy-Regal im Keller oder den verkohlten Kuchen zum Muttertag genauso wie für das schief aufgehängte Bild im Wohnzimmer. Aber gilt es auch für die Art und Weise, wie Sie Ihr Unternehmen präsentieren? Für Ihr Firmenlogo, Ihre Imagebroschüre oder Ihre Website? Überall, wo es um die Darstellung Ihres Unternehmens geht, wirken visuelle Reize am schnellsten. Kunden und Interessenten lesen nicht zuerst den Text, sondern schauen sich zuerst die verwendeten Bilder an. Aus diesem Grund sollten Sie sich sehr genau überlegen, ob selbst-geknipste Fotos das Mittel der Wahl sind, wenn es um die Kommunikation Ihres Geschäfts mit (potenziellen) Kunden geht.
Der große Vorteil selbst produzierter Businessfotos ist, das Sie meist kostenfrei und nebenbei daran kommen und so vermeintlich unkompliziert Material für die Firmenkommunikation erhalten. Jeder Laie und Hobbyfotograf kann heute mit überschaubarem finanziellem Aufwand Kameras, Objektive, Blitzgeräte, Computer und Software anschaffen, die dem Equipment eines Profis ebenbürtig sind. Sie werden in Ihrem Unternehmen also garantiert einen ambitionierten und technikbegeisterten Mitarbeiter finden, der eine semiprofessionelle DSLR-Kamera besitzt, die noch bessere Bilder macht, als Ihr neuestes Business-Smartphone mit 12 Megapixeln. Und diesen Mitarbeiter werden Sie sehr leicht motivieren können, für Ihre Firma ein paar Fotos zu schiessen.
Das klingt derart verlockend, dass selbst Unternehmen, die sich einen professionellen Fotografen leisten könnten, es erst einmal selbst versuchen. Wenn sie dann doch nicht mehr weiter kommen, findet sich bestimmt irgendjemand, der die Suppe auslöffelt. Im Zweifel ist es dann einer jener Allround-Fotografen, die sich besonders gut damit auskennen (schauen Sie mal, wie viele kleine Fotostudios neben „Passbildern“, „Hochzeitsreportagen“ und „Akt/Erotik“ auch „Businessfotos“ anbieten – wollen Sie Ihr Geschäft von solchen Fotografen ablichten lassen?). Dabei gehen wichtige Details oft unter – und das beschädigt Ihr Firmenimage schneller, als Ihnen lieb ist. Die Leistungen Ihres Unternehmens sind selbstverständlich hochwertig und jeden Cent ihres Preises wert – wie wollen Sie das Ihren Kunden mit selbst-gebastelten Businessfotos klarmachen?

Profi-Vorteil: Klare Bildsprache
Nicht durchdachte Motive und unprofessionell umgesetzte Fotos wirken stilistisch schnell uneinheitlich und haben keine stringente Bildsprache. Langweilige, nicht eindeutig erkennbare Bildmotive oder Fotos mit technischen Mängeln, wie sie tausendfach im Netz zu finden sind, helfen aber nicht dabei, sich von Marktbegleitern abzuheben und die Einzigartigkeit Ihrer Marke zu betonen. Ein Profifotograf kann Ihnen im Gegensatz dazu Bilder mit klarer Aussage und hohem Wiedererkennungswert liefern.

Profi-Vorteil: Individuelle Businessfotos
Insbesondere vorgefertigte Businessfotos, wie Sie sie für einstellige Euro-Beträge bei Online-Bildagenturen kaufen können, begegnen dem potenziellen Interessenten überall – auch bei der Konkurrenz. Das wirkt natürlich wenig hochwertig. Nicht nur die dargestellten Posen („Sekretärin mit Telefonhörer in der Hand“) sind ausgelutscht, oftmals passen die abgebildeten Personen in Bezug auf Bildhintergrund, Kleidung, Alter oder ethnische Zugehörigkeit nicht zu Ihrem Unternehmen – es fehlt die Authentizität. Ein Profi erstellt für Sie individuelle Fotos, die Ihrer Firma eine unverwechselbare Identität verleihen.

Profi-Vorteil: Gestalterische Souveränität
Schöne Fotos kann auch Ihr Mitarbeiter mit seiner tollen, neuen Kamera machen. Vielleicht. Ihre Firma ins richtige Licht zu rücken, erfordert aber nicht nur umfangreiches Werkzeug, sondern auch jahrelange Erfahrung im Umgang damit. Es erfordert Expertise in der Bildgestaltung, der Lichtführung, dem Umgang mit Menschen, der Post-Production und Druckaufbereitung und nicht zuletzt der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse. Weitere Details sind z.B. die passende Licht- und Farbstimmung, die sich idealerweise Ihrem Corporate Design annähert. Diese Anforderungen kann nur jemand erfüllen, der sich professionell mit Fotografie auseinander setzt.

Profi-Vorteil: Klar definierte Nutzungsrechte
Wenn Sie sich für professionelle Businessfotos entscheiden, erhalten Sie nicht nur erstklassige Bilder, sondern auch detaillierte Rechte zur Nutzung dieser Fotos. Sie erhalten Rechtssicherheit, denn die erworbene Lizenz garantiert Ihnen Legalität bei der Verwendung der Motive. Grade bei selbstgeschossenen Bildern wird auf solche Details gerne verzichtet. Der motivierte Mitarbeiter mit seiner oben erwähnten DSLR-Kamera bekommt vielleicht einen Bonus oder eine Beförderung in Aussicht gestellt, wenn er „mal eben“ die Firmenfotos macht. Eine Rechnung wird er nicht stellen können/dürfen. Eine nachvollziehbare Vereinbarung über die Nutzungsrechte zu treffen ist für ihn nicht Alltagsgeschäft, sondern Kauderwelsch. Stellen Sie sich bitte vor, dieser aufstrebende Mitarbeiter wird kurze Zeit später von der Konkurrenz abgeworben und ändert seine Meinung über die weitere Verwendung seiner Lichtbildwerke für Ihr Unternehmen. Im Zweifelsfall kann er gegen Sie klagen und Sie müssen die in zigfacher Auflage gedruckte Firmenbroschüre mit seinen Fotos einstampfen. Solche aus kurzsichtigen Beweggründen eingegangenen Risiken können sich sehr schnell zu Ihrem Nachteil entwickeln.

Gerne werde ich auch für Ihr Unternehmen tätig und helfe Ihnen mit meinen Fotos, Ihre visuelle Kommunikation zu professionalisieren. Ihre Firma gewinnt dadurch an Identität und Image. Rufen Sie mich an unter 0171-5224659, oder schreiben Sie mir an photos@erdmenger.de