Schlagwort-Archive: image

Ein seltenes Fachgebiet: Medizinfotografie

OK_BSC0504

Medizinfotografie im Operations-Saal © Till Erdmenger – Businessfotos

Wenn ich erzähle, dass ich mich mit meiner Unternehmensfotografie vor allem an Kliniken und Ärzte bzw. Zahnärzte wende, meine ich damit heute vor allem Imagefotos – Bilder, die einen werblichen Charakter haben. Ich habe eine Zeit lang aber auch faszinierende Erfahrungen im Bereich der (wissenschaftlichen) Medizinfotografie gesammelt, die mir heute noch zugute kommen. Damit meine ich Fotos, die live während echter Operationen entstanden. Keine leichten Arbeitsbedingungen: Eingepackt in einen OP-Kittel, penibler Abstand von allen sterilen Bereichen, teilweise extreme Nahaufnahmen vom blutigen Operationsfeld, von der Leiter aus über die Schulter des Chirurgen fotografieren – direkt unterhalb der extrem heißen OP-Lampen. Meine Affinität zur Businessfotografie für Kliniken, Arztpraxen und Krankenhäuser liegt in diesen Erfahrungen begründet – und ich fotografiere noch heute gerne „minimal-invasiv“. Die Seite Fstoppers hat aktuell übrigens einen interessanten Artikel über den Medizinfotografen Eneil Simpson veröffentlicht und inspirierte mich zu diesem Artikel 😉

Scheitern Fotografen wirklich an ihrem Enthusiasmus?

Vor wenigen Tagen schrieb Don Giannatti auf Petapixel einen interessanten Artikel, der erklärt, warum Fotografen scheitern. Ich finde die Vermutungen, die Don notiert hat, vordergründig einleuchtend – sehe zum Teil aber deutlichen Klärungsbedarf. Deshalb will ich die Thesen gerne selbst ausleuchten und hier zur Diskussion stellen – und versuche, das Thema dabei aus der Perspektive meiner Kunden zu betrachten:

Seniore Giannatti stellt im Grunde den Widerspruch zwischen den nüchternen Anforderungen eines Bildnutzers („Das Foto muss funktionieren“) und der enthusiastischen, kritiklosen Foto-Verliebtheit vieler Fotografen gegenüber. Im Einzelnen:

  1. Fotografen stöhnten darüber, das heutzutage jeder fotografieren könne
  2. Fotografen erfreuten sich mehr an Ihrem Equipment als an guten Fotos
  3. Fotografen fürchteten und verachteten jeden Kollegen, der seinen Erfolg nicht genauso beschwerlich verdient hat wie sie selbst
  4. Damit verbunden, spotteten Fotografen über Neulinge auf ihrem Gebiet
  5. Fotografen beschäftigten sich zu sehr mit der Selbstdarstellung und zu wenig mit den Anforderungen ihrer Kunden

Mit einigen Punkten mag er Recht haben – Sie als Kunde haben natürlich die volle Aufmerksamkeit ihres Fotografen verdient! Fotos, die Sie in Auftrag geben, müssen Ihren (kaufmännischen) Erwartungen entsprechen und Ihr Unternehmen von seiner besten Seite zeigen, sie sollen echt und ungestellt, emotional und wirkungsvoll sein. Sie erwarten, dass ein Dienstleister/Künstler sich für Sie interessiert, anstatt von seiner Kamera zu schwärmen oder Kollegen schlecht zu reden. Ich bin aber – im Gegensatz zu Don Giannatti – davon überzeugt, dass es genau dafür, für diese packenden und funktionierenden Fotos einen professionellen Fotografen braucht, der seine Arbeit liebt! Wie könnte er ohne Liebe Emotionen in seine Bilder verpacken? Wie sollte er ohne Erfahrungen und Kenntnis seiner Gerätschaften verlässlich reproduzierbare, beabsichtigte Bildergebnisse erzielen statt zufälliger oder computergefilterter Bildchen? Wie sollte sich ein Fotograf als Künstler positionieren können, wenn er sich nicht mit sich selbst auseinandersetzen dürfte?

Spott und Verachtung scheiden allein aus Gründen der Höflichkeit aus; dass jedoch ein Fotograf die Vorteile seiner Leistung hervorhebt und anpreist, um Sie als Auftraggeber zu überzeugen, das sollte selbstverständlich sein. Nicht jede Dienstleistung muss hingebungsvoll geklempnert werden, aber wenn es um die Darstellung Ihres Unternehmens, um Ihr Image geht, bin ich sicher, dass lieblose Knipsbilder nicht funktionieren können. Ich bin gespannt darauf, wie Sie das sehen – lassen Sie es mich wissen!

Kleine Lektion: Warum authentische Bilder gewinnen!

Vor wenigen Tagen ging eine Meldung durch die Medien, nach der sowohl die FDP als auch die NPD in ihren Wahlwerbespots mit derselben Familie für sich werben. Mama, Papa, Kinder fahren Fahrrad durch den Park. Idylle. Peinlich. Generisches Bildmaterial, das man bei Getty kaufen kann. Genau das haben offenbar die einen wie die anderen Produzenten gemacht, weil es so bequem und billig ist. Und eine kleine Lektion geschaffen, warum weder die Liberalen noch die Radikalen mit dieser Familie gewinnen werden. Weil nur authentische Bilder gewinnen.

Natürlich ist dieser Zwischen- kein Einzelfall. Sobald es um das (visuelle) Marketing geht, stößt die Unternehmenskommunikation ganz schnell an die Grenzen der Glaubwürdigkeit. Wirbt derselbe Promi für mehr als 3 unterschiedliche Marken, so lautet die Faustregel, kann der Verbraucher die Marken nicht mehr differenzieren. Das Gegenbeispiel ist Franz Beckenbauer, von dem man heute nicht mehr weiß, für welches Unternehmen er fragte, ob heut´ schon Weihnachten sei.

Eine schöne und leider wahre Geschichte erzählt auch der Blog Prägnanz.de über „Sofie“, eine junge Dame, die als Stockfoto sehr beliebt zu sein scheint und ungewollt bereits für die Bahn, GMX oder Check24 geworben hat. TinEye findet auf Anhieb über 900 Fundstellen für ein und dasselbe Businessfoto! Möchten Sie eines dieser Unternehmen sein, die mit Sofie Werbung machen? Ich zeige Ihnen gerne, wie Sie mit einzigartigen, exklusiven und authentischen Fotos die visuelle Identität und das Image Ihres Unternehmens optimieren können!

Joblog: Unternehmensfotos für ISS

20130710_ISS_Xella_0134

Unternehmensfotos für ISS © Till Erdmenger – Businessfotos

Gestern war ich bei Xella in Duisburg – die Ytong-Erfinder residieren in einem schicken Neubaugebiet der sonst eher wenig attraktiven Ruhrstadt. Vor Ort kümmert sich ISS um das Facility Management. Der Dienstleister hat mich zum wiederholten mal beauftragt, Businessfotos anzufertigen – sehr schön! Weitere Beispiele, wie immer, auf meiner Facebook-Seite

Plädoyer für Professionalität

Dokumentation einer Firmenveranstaltung © Till Erdmenger – Business Photographie

Selbst Gestricktes kann so schön sein! Zu recht darf jeder stolz auf seine Leistungen sein, vor allem, wenn er damit auch noch ordentlich gespart hat. Das gilt für das Billy-Regal im Keller oder den verkohlten Kuchen zum Muttertag genauso wie für das schief aufgehängte Bild im Wohnzimmer. Aber gilt es auch für die Art und Weise, wie Sie Ihr Unternehmen präsentieren? Für Ihr Firmenlogo, Ihre Imagebroschüre oder Ihre Website? Überall, wo es um die Darstellung Ihres Unternehmens geht, wirken visuelle Reize am schnellsten. Kunden und Interessenten lesen nicht zuerst den Text, sondern schauen sich zuerst die verwendeten Bilder an. Aus diesem Grund sollten Sie sich sehr genau überlegen, ob selbst-geknipste Fotos das Mittel der Wahl sind, wenn es um die Kommunikation Ihres Geschäfts mit (potenziellen) Kunden geht.
Der große Vorteil selbst produzierter Businessfotos ist, das Sie meist kostenfrei und nebenbei daran kommen und so vermeintlich unkompliziert Material für die Firmenkommunikation erhalten. Jeder Laie und Hobbyfotograf kann heute mit überschaubarem finanziellem Aufwand Kameras, Objektive, Blitzgeräte, Computer und Software anschaffen, die dem Equipment eines Profis ebenbürtig sind. Sie werden in Ihrem Unternehmen also garantiert einen ambitionierten und technikbegeisterten Mitarbeiter finden, der eine semiprofessionelle DSLR-Kamera besitzt, die noch bessere Bilder macht, als Ihr neuestes Business-Smartphone mit 12 Megapixeln. Und diesen Mitarbeiter werden Sie sehr leicht motivieren können, für Ihre Firma ein paar Fotos zu schiessen.
Das klingt derart verlockend, dass selbst Unternehmen, die sich einen professionellen Fotografen leisten könnten, es erst einmal selbst versuchen. Wenn sie dann doch nicht mehr weiter kommen, findet sich bestimmt irgendjemand, der die Suppe auslöffelt. Im Zweifel ist es dann einer jener Allround-Fotografen, die sich besonders gut damit auskennen (schauen Sie mal, wie viele kleine Fotostudios neben „Passbildern“, „Hochzeitsreportagen“ und „Akt/Erotik“ auch „Businessfotos“ anbieten – wollen Sie Ihr Geschäft von solchen Fotografen ablichten lassen?). Dabei gehen wichtige Details oft unter – und das beschädigt Ihr Firmenimage schneller, als Ihnen lieb ist. Die Leistungen Ihres Unternehmens sind selbstverständlich hochwertig und jeden Cent ihres Preises wert – wie wollen Sie das Ihren Kunden mit selbst-gebastelten Businessfotos klarmachen?

Profi-Vorteil: Klare Bildsprache
Nicht durchdachte Motive und unprofessionell umgesetzte Fotos wirken stilistisch schnell uneinheitlich und haben keine stringente Bildsprache. Langweilige, nicht eindeutig erkennbare Bildmotive oder Fotos mit technischen Mängeln, wie sie tausendfach im Netz zu finden sind, helfen aber nicht dabei, sich von Marktbegleitern abzuheben und die Einzigartigkeit Ihrer Marke zu betonen. Ein Profifotograf kann Ihnen im Gegensatz dazu Bilder mit klarer Aussage und hohem Wiedererkennungswert liefern.

Profi-Vorteil: Individuelle Businessfotos
Insbesondere vorgefertigte Businessfotos, wie Sie sie für einstellige Euro-Beträge bei Online-Bildagenturen kaufen können, begegnen dem potenziellen Interessenten überall – auch bei der Konkurrenz. Das wirkt natürlich wenig hochwertig. Nicht nur die dargestellten Posen („Sekretärin mit Telefonhörer in der Hand“) sind ausgelutscht, oftmals passen die abgebildeten Personen in Bezug auf Bildhintergrund, Kleidung, Alter oder ethnische Zugehörigkeit nicht zu Ihrem Unternehmen – es fehlt die Authentizität. Ein Profi erstellt für Sie individuelle Fotos, die Ihrer Firma eine unverwechselbare Identität verleihen.

Profi-Vorteil: Gestalterische Souveränität
Schöne Fotos kann auch Ihr Mitarbeiter mit seiner tollen, neuen Kamera machen. Vielleicht. Ihre Firma ins richtige Licht zu rücken, erfordert aber nicht nur umfangreiches Werkzeug, sondern auch jahrelange Erfahrung im Umgang damit. Es erfordert Expertise in der Bildgestaltung, der Lichtführung, dem Umgang mit Menschen, der Post-Production und Druckaufbereitung und nicht zuletzt der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse. Weitere Details sind z.B. die passende Licht- und Farbstimmung, die sich idealerweise Ihrem Corporate Design annähert. Diese Anforderungen kann nur jemand erfüllen, der sich professionell mit Fotografie auseinander setzt.

Profi-Vorteil: Klar definierte Nutzungsrechte
Wenn Sie sich für professionelle Businessfotos entscheiden, erhalten Sie nicht nur erstklassige Bilder, sondern auch detaillierte Rechte zur Nutzung dieser Fotos. Sie erhalten Rechtssicherheit, denn die erworbene Lizenz garantiert Ihnen Legalität bei der Verwendung der Motive. Grade bei selbstgeschossenen Bildern wird auf solche Details gerne verzichtet. Der motivierte Mitarbeiter mit seiner oben erwähnten DSLR-Kamera bekommt vielleicht einen Bonus oder eine Beförderung in Aussicht gestellt, wenn er „mal eben“ die Firmenfotos macht. Eine Rechnung wird er nicht stellen können/dürfen. Eine nachvollziehbare Vereinbarung über die Nutzungsrechte zu treffen ist für ihn nicht Alltagsgeschäft, sondern Kauderwelsch. Stellen Sie sich bitte vor, dieser aufstrebende Mitarbeiter wird kurze Zeit später von der Konkurrenz abgeworben und ändert seine Meinung über die weitere Verwendung seiner Lichtbildwerke für Ihr Unternehmen. Im Zweifelsfall kann er gegen Sie klagen und Sie müssen die in zigfacher Auflage gedruckte Firmenbroschüre mit seinen Fotos einstampfen. Solche aus kurzsichtigen Beweggründen eingegangenen Risiken können sich sehr schnell zu Ihrem Nachteil entwickeln.

Gerne werde ich auch für Ihr Unternehmen tätig und helfe Ihnen mit meinen Fotos, Ihre visuelle Kommunikation zu professionalisieren. Ihre Firma gewinnt dadurch an Identität und Image. Rufen Sie mich an unter 0171-5224659, oder schreiben Sie mir an photos@erdmenger.de

The Pixelmation desaster

It is announced to be the „image editing tool for the rest of us“, now finally I found Pixelmator´s release note in my inbox. I was full of expectations while posting that back in June, but the 1.0-release now turned out to be a total desaster. Though the software was delayed 2 months, the programmers didn´t manage to include RAW-capabilities. OK, that´s just one flaw. Then the color-mode-conversion part totally freaks out – I tried to convert a RGB to CMYK and it came out inverted instead!?! Well, strange… No eye-dropper-tool while fixing the levels, very limited file-info (e.g. no IPTC-support except for keywords), no history-palette (though everything else is neatly copied off Adobe´s Photoshop)…
But: The biggest drawback is the slow speed. It´s unbelievable that with my new 2.4GHz Core2Duo iMac I get a 5-second spinning beachball with everything I do within this application! No, thanks – this is not for me, and just very maybe for the rest of you.