Kleine Erinnerung: Namensnennung ist Urheberrecht, nicht Werbung!

Aus leider mal wieder gegebenem Anlass eine kleine Erinnerung an alle Geschäftspartner, Kollegen und Leser: Die Nennung des Fotografen bei – lizenzierter – Veröffentlichung professionell angefertigter Fotos ist kein frommer Wunsch des Fotografen und keine freiwillige Werbung des Bild-Nutzers, der sich damit von der Verpflichtung zur Zahlung einer angemessenen Vergütung freikauft. Sondern geltendes Recht – …

Clash of Rechtsverständnis: Befassen Sie sich mit den Vorteilen, die Ihnen Nutzungsrechte bringen!

Ich sehe mich immer wieder damit konfrontiert, dass potentielle Kunden keinerlei Erfahrung mit dem Thema Nutzungsrecht haben. Solange dies nicht mit einem Widerwillen gegen das Kennenlernen von Neuem einhergeht, lässt sich über die Vorteile perfekt zugeschnittener Nutzungsrechte sehr nett plaudern. Manchmal herrscht zu meinem Bedauern aber auch ein realitätsfernes Rechtsverständnis in den Marketingabteilungen vor, wie sich …

Neues, vereinfachtes Lizenzmodell

Nachdem ich gestern schonungslos über die unbarmherzigen Verschlimmerungen meiner AGB berichtet habe, gibt es heute auch gute Nachrichten: Ich werde Sie auch in Zukunft mit Nutzungsrechten und Lizenzen konfrontieren! Zu Ihrem Besten! Und ab jetzt noch einfacher und transparenter! Der Reihe nach: Ich habe mir das „Rights Simplified“ Modell meiner Bildagentur Plainpicture als Vorbild genommen. Dieses …

Fotografen-Tipp: Werden meine Preise zu hoch, wenn ich Lizenzen dazurechne?

Heute früh erreichte mich eine freundliche E-Mail eines Kollegen, der sich Gedanken darüber macht, inwieweit er seinen Kunden dedizierte Nutzungsrechte verkaufen könne. Völlig zu Recht stellt er sich (und mir) die Frage, ob die Kosten für seine Kunden nicht zu hoch würden, wenn er nun auch noch Lizenzen zu seinem Honorar dazurechnen würde. Lieber Foto-Kollege, …

Hilfe – der Fotograf will Geld!

Eigentlich sollte dieses Thema abgehakt, abgeheftet und weggeräumt sein. Jedem Unternehmer ist längst klar, dass Leistungen, die er einkauft, Geld kosten. Deshalb will ich hier auch nicht von vorne beginnen – da aber vor wenigen Tagen mein Kollege Michael Omori Kirchner einen interessanten Artikel über die Preisfindung veröffentlich hat und mich gestern zusätzlich die Frage …

Schadensersatz: Fair bleiben!

Über Gerichte und Urteile kann man manchmal nur den Kopf schütteln. Ich will hier nicht in die schmuddelige Edathy-Schublade greifen, auch in anderen Fällen gibt es ähnlich unbegreifliche Urteile zu bestaunen. Kürzlich wurden zwei Musiker zur Zahlung von über 7 Millionen Dollar verurteilt, weil Ihr Song zu sehr von einem anderen „inspiriert“ war. Jetzt lese ich …

… und ewig lockt das Geld. Wie man von verschenkter Arbeit nicht leben kann.

© Till Erdmenger – Businessfotos

Wer bezahlt Fotografen? Diese Frage stellt ein Tumblr-Blog und ruft Profis weltweit dazu auf, anonym über Kunden/Auftraggeber und deren Zahlungswilligkeit zu berichten. Im Grunde ein legitimer, basisdemokratischer Ansatz. Er hat allerdings einen immanenten Nachteil: Kein Profi wird hier über Kunden berichten, die außergewöhnlich hohe Preise bezahlen. Zu groß wäre die Verlockung für jeden anderen Fotografen, …

Die vermeintliche „Sicherheit“ der Stockfotografie – eine Erwiderung auf die iStock-Werbung

© Till Erdmenger – Businessfotos

Sich als „kleiner“ Fotograf mit iStock by Getty Images anzulegen, ist vielleicht nicht die allerbeste Idee. Aber die gekaufte PR, die diese Microstock-Fotoagentur da via Gründerszene.de verbreitet, schreit einfach nach einer Erwiderung. Vorweg: Natürlich hat die Stockfotografie ihre Daseinsberechtigung und auch ihre Vorteile: Diese Fotos sind schnell und in großer Auswahl zu sehr günstigen Preisen …

Recht: Stillschweigendes Einverständnis vs. Lizenz

Es mag kleinkariert und penibel klingen, aber: Je genauer die vereinbarten und bezahlten Nutzungsrechte zwischen Fotograf und Kunde geklärt sind, desto weniger Grund für Streit besteht. Im Fall eines Pressefotografen, dessen Bilder die Zeitung nicht nur in ihrer Printausgabe, sondern auch Online verwendete, kann dieses Vorgehen nicht eindeutig nachvollzogen werden. Das OLG Zweibrücken befand, der Fotograf …

Joblog Tirol: Neue Fotos für die Agentur

Meine Agentur Plainpicture freut sich immer über neue Bilder – nun habe ich aus der Flut von rund 2.000 Fotos, die ich aus Österreich mitgebracht habe, eine Auswahl der Motive getroffen, die potenziell interessant sind. Bei der Bearbeitung habe ich wieder einmal die nostalgisch-kontrastreiche Variante gewählt, die mir persönlich sehr gut zu den Alpenfotos passend …

Recht haben & Recht bekommen …

… sind stets zwei Paar Schuhe. Unstrittig ist, dass ein User mit dem Pseudonym „kasrin122“ seit Mai 2013 eines meiner Businessfotos unrechtmässig auf ihrem Blog verwendet. Obwohl der Klarname des Users, Karina Schüttmann aus Berlin, noch ersichtlich ist, weist der Blog kein Impressum auf. Die Dame kann auch über einschlägige Internet-Suchen nicht identifiziert werden – was …

Die Lizenz – Massanzug für Ihre Fotos

Ich verpacke heute den Holzhammer mit einem freundlichen Schleifchen: Bitte bezahlen Sie nur für genau die Nutzungsrechte, die Sie wirklich brauchen! Wer unbegrenzte Nutzungsrechte für Fotos erwirbt, die maximal 2 Monate lang auf der Website gezeigt werden, zahlt entweder blindlings zu viel oder ist an einen ahnungslosen Fotografen geraten, der von seiner Arbeit nicht leben muss. …

Wie teuer die unlizenzierte Nutzung von Fotos werden kann

Wir alle erleben es täglich im Straßenverkehr: Regeln, die man nicht versteht, werden oft missachtet. Dabei kommen wir um die Auseinandersetzung mit Regelwerken und juristischen Sachverhalten nicht umhin: Auch wer seine Steuererklärung nicht versteht, muss sie abgeben. Gemessen an baustellenfreien 80er-Zonen auf der Autobahn oder dem Steuerrecht ist das Urheberrecht und die damit verbundene Vergabe …

Der Getty-Deal

Das war heute die Nachricht des Tages: Getty Images gibt mindestens 12 Millionen professionelle Fotos frei – per sogenanntem „Embed-Code“ können diese Bilder fortan weltweit kostenfrei auf anderen Websites benutzt werden. Gut, es gibt ein paar Einschränkungen, denn heute ist nicht Weihnachten. Die Fotos dürfen nur dann kostenlos benutzt werden, wenn der Beitrag „redaktionell“ ist. …

Klartext: Preise für Businessfotos

Wer professionelle Fotos für das Marketing eines Unternehmens braucht, sollte den Fotografen seines Vertrauens nicht nur nach dessen toller Website oder der Anzahl von Facebook-Likes auswählen, sondern muss auf viele Details achten. Welche Leistungen und zusätzlichen Services bietet er an, wie viel Erfahrung bringt er mit, kann er Sie kompetent beraten und auf Ihre Anforderungen …

Gericht klärt: Sichtbarer Urheberhinweis ist nötig

Das Landgericht Köln hat erklärt, dass Fotos auf Websites mit einem sichtbaren Nachweis der Bildrechte und des Urhebers versehen sein müssen. Diese Ansicht vertrete ich grundsätzlich auch – das Recht auf Namensnennung ist bereits im Urheberrechtsgesetz geregelt. Schwierig wird die Angelegenheit dadurch, dass die Richter der Ansicht sind, ein schriftlich unterhalb des Bildes angebrachter Hinweis …

Rechtsprechung für Foto-Nutzer

Wer Fotos nutzt, kommt nicht selten auch mit rechtlichen Fragen in Kontakt: Was darf ich, was dürfen andere mit den Fotos machen? Dabei geht es nicht nur darum, welche Rechte ein Unternehmen an gekauften Bildern erhält, sondern auch, welche Nutzungsrechte vielleicht unwissentlich durch Social Marketing an Dritte weitergegeben werden. Fangen wir aber mal vorne an: …

Tipp: Seminare zum Thema „Bildrechte“

Wer im Bereich Marketing, PR oder Unternehmenskommunikation tätig ist, braucht Bildmaterial. Meist sehr kurzfristig. Und weil es wieder schnell gehen musste, war dann doch keine Zeit, sich eingehend mit dem Thema „Bildrechte“ auseinanderzusetzen. Diese umfassen etliche Rechte unterschiedlicher Personen, so vielleicht das „Recht am eigenen Bild“ eines Models oder Mitarbeiters, Rechte des Eigentümers eines Orts, …

Jagdsaison: Nicht-lizenzierte Fotos finden

Wer Fotos im Internet veröffentlicht, muss damit rechnen, dass sie von anderen heruntergeladen oder ungefragt an anderer Stelle benutzt werden. Für Privatpersonen lautet die einzige logische Konsequenz, sich von allen „Mitmachseiten“ fernzuhalten und so anonym und gesichtslos wie möglich zu bleiben. Genau das Gegenteil möchten Fotografen erreichen: Sie sprechen willentlich ein größtmögliches Publikum an und …

Google, das Urheberrecht und die Unternehmenskommunikation

Google entfernt jährlich mehrere Millionen URLs aus dem Suchindex, weil sie auf Seiten verweisen, die urheberrechtlich geschütztes Material missbrauchen. Wie ZDNet schreibt, sind ca. 97% aller Löschanfragen berechtigt und werden umgesetzt. Dabei betreffen die meisten dieser Anfragen offenbar Urheberrechtsverstöße im Bereich der Software- und Musik-Piraterie. Aber auch unlizenziertes Bildmaterial dürfte in hohem Umfang für die …