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Ein seltenes Fachgebiet: Medizinfotografie

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Medizinfotografie im Operations-Saal © Till Erdmenger – Businessfotos

Wenn ich erzähle, dass ich mich mit meiner Unternehmensfotografie vor allem an Kliniken und Ärzte bzw. Zahnärzte wende, meine ich damit heute vor allem Imagefotos – Bilder, die einen werblichen Charakter haben. Ich habe eine Zeit lang aber auch faszinierende Erfahrungen im Bereich der (wissenschaftlichen) Medizinfotografie gesammelt, die mir heute noch zugute kommen. Damit meine ich Fotos, die live während echter Operationen entstanden. Keine leichten Arbeitsbedingungen: Eingepackt in einen OP-Kittel, penibler Abstand von allen sterilen Bereichen, teilweise extreme Nahaufnahmen vom blutigen Operationsfeld, von der Leiter aus über die Schulter des Chirurgen fotografieren – direkt unterhalb der extrem heißen OP-Lampen. Meine Affinität zur Businessfotografie für Kliniken, Arztpraxen und Krankenhäuser liegt in diesen Erfahrungen begründet – und ich fotografiere noch heute gerne „minimal-invasiv“. Die Seite Fstoppers hat aktuell übrigens einen interessanten Artikel über den Medizinfotografen Eneil Simpson veröffentlicht und inspirierte mich zu diesem Artikel 😉

Lesetipp: Authentische Gesichter im Focus

Che-TillDas Magazin „Rhein Wupper Manager“ berichtet anlässlich meines Umzugs aktuell über Till Erdmenger – Businessfotos. In einem lesenswerten Artikel werden die Ansprüche, die ich an die Produktion authentischer Unternehmensfotos lege, dargestellt.

Ich würde mich freuen, wenn Sie diesen Artikel bei Gefallen auch an Geschäftspartner, Kollegen und Freunde weiterleiten und mich damit beim Neustart in Bergisch Gladbach unterstützten! Vielen Dank!

Sie können den Magazin-Artikel hier als PDF herunterladen.

Link-Tipp: Marketing für Fotografen

Einer der Blogs, die ich immer wieder gerne ansteuere, ist Neunzehn72. Dort fand ich heute einen ausführlichen und sehr persönlichen Beitrag zum Thema Marketing für Fotografen. Aus meiner Erfahrung kann ich mich den meisten Punkten anschließen: Die Selbstvermarktung ist extrem wichtig, grade wenn man als Einzelkämpfer unterwegs ist. Dennoch sollte man sich nicht zum Sklaven von SEO, Facebook und Google machen, sondern das Köpfchen einschalten, um sinnvoll und informiert über die Dinge zu schreiben, die einen selbst – und möglichst auch die Zielgruppe – interessieren. Einen ähnlichen Artikel, der zudem viele interessante Links enthält, habe ich übrigens vor einiger Zeit unter dem Titel Selbstvermarktung für Fotografen geschrieben.

Test: Das Fotobuch als Marketingwerkzeug für Unternehmen

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Fotobücher sind im Privatbereich ein äußerst begehrtes Produkt, wie das Handelsblatt kürzlich konstatierte. Millionenfach werden jedes Jahr diese modernen Fotoalben produziert – und bewahren wenigstens einen kleinen Teil der unzähligen Digitalfotos vor den Unwägbarkeiten der digitalen Speicherung. Ich stellte mir die Frage, inwieweit ich als professioneller Fotograf Nutzen aus diesem Trend ziehen kann. Zum einen ist ein hochwertiges Echtfotobuch sicherlich eine edle und haptisch ansprechende Art der Portfolio-Präsentation. Auch wenn heute die Termine zur Vorstellung der eigenen Mappe immer weiter abnehmen und in erster Linie durch die Bildershow auf der Website (oder durch eine Präsentation auf dem iPad) ersetzt worden sind – ein echtes Foto im üppigen Format macht einfach einen tollen Eindruck. Vor einiger Zeit hatte ich bereits über die teilweise sehr exquisiten und teuren Anbieter solcher Unikate geschrieben. Und damit bin ich bei der anderen Verwendung von Fotobüchern im Profibereich: Es ist eine schöne Idee, seinem Kunden nach einer umfangreichen Foto-Produktion die entstandenen Aufnahmen als Buch zum Schmökern, als „Coffee-table-book“ aufzubereiten. Das ist nicht nur eine nette Geste (wobei über eine mögliche Abrechnung der Kosten ja verhandelt werden darf), sondern führt beim Kunden dazu, dass die Fotos einfach öfters angesehen oder herumgezeigt werden. Vielleicht beauftragt eine Firma ihren Fotografen mit der Anfertigung eines besonders schönen, opulenten oder großformatigen Fotobuchs für den Wartebereich am Empfang. Oder die Mitarbeiter, die für die Imagefotos posiert haben, erhalten ein kleines Fotobuch als Dank. Besonders spendable Unternehmer geben vielleicht ein schön gestaltetes Fotobuch als Geschenk für Ihre eigenen Kunden in Auftrag, oder … Ja, es gibt sicherlich einige Ideen, wie man ein Fotobuch im geschäftlichen Umfeld produktiv einsetzen kann!

Aufgrund eines sehr netten Kontakts zum Fotolabor Saal Digital hatte ich jetzt die Möglichkeit, kostenlos ein Premium-Fotobuch zum Test produzieren zu lassen. Herzlichen Dank nochmals an dieser Stelle! Meine Erfahrungen mit diesem Anbieter lesen Sie in den folgenden Absätzen … Weiterlesen

Mit PR-Fotos Ihres Unternehmens gewinnen Sie nicht nur Kunden, sondern jetzt auch Preise

PR-Foto für ein medizinisches Webportal © Till Erdmenger – Businessfotos

PR-Foto für ein medizinisches Webportal © Till Erdmenger – Businessfotos

Bestimmt haben Sie für Ihr Unternehmen im vergangenen Jahr professionelle Fotos produzieren lassen – jetzt können Sie damit zusätzlich für Aufmerksamkeit sorgen. Die dpa-Tochter „news aktuell“ lobt einen Wettbewerb rund um das „PR-Bild des Jahres“ aus, dazu können Fotos in den Kategorien Unternehmenskommunikation, Event und Messe, Produktfoto, Porträt, NGO-Foto und Tourismus, Freizeit und Sport eingereicht werden. Details finden Sie hier. Und wenn Sie für dieses Jahr neue Businessfotos planen, sind Sie ja schon auf der richtigen Seite gelandet – kontaktieren Sie mich einfach …

Buchtipp: Warum man sich mit Imagefotos besser nicht lächerlich machen sollte

In unserem Unternehmen, einem Global Player, arbeiten durchwegs hübsche Praktikantinnen. Sie stimmen in liebevoller Handarbeit Termine mit unseren Kunden ab. Unsere Firma vertraut dabei auf zukunftsweisende Technologie wie Telefone mit Spiralkabel. So oder ähnlich könnte der Kommentar der Autoren zu einem meiner Imagefotos lauten © Till Erdmenger – Businessfotos

„In unserem Unternehmen, einem Global Player, arbeiten durchwegs hübsche Praktikantinnen. Sie stimmen in liebevoller Handarbeit Termine mit unseren Kunden ab. Unsere Firma vertraut dabei auf zukunftsweisende Technologien wie Telefone mit Spiralkabeln“. So oder ähnlich könnte der Kommentar der Autoren zu einem meiner Imagefotos lauten © Till Erdmenger – Businessfotos

Businessfotos sollen das Image eines Unternehmens aufpolieren, es von seiner besten Seite zeigen. Wie schnell man sich allerdings mit solchen Imagefotos lächerlich machen kann und das genaue Gegenteil erreicht, verraten Achim Neumeier und Renato Frees in Ihrem Buch „Chefs: Aufzucht, Haltung, Pflege“. Neben wertvollen Tipps für Führungskräfte zeigt das Handelsblatt, wie die Autoren mit spitzer Feder über „Feld-Wald-und-Wiesen“-Fotos herziehen. Da muss man sich als Fotograf manchmal an die eigene Nase fassen. Denn viel zu oft fallen einem doch nur die stetig wiederkehrenden Stereotypen ein, die aufgrund fehlender Briefings abgelichtet werden. Ein guter Anlass, verstärkt auf intensive Vorgespräche zu drängen, damit Ihr Unternehmen gemeinsam mit dem Businessfotografen Ihrer Wahl zu erstklassigen, authentischen Unternehmensfotos kommt!

Wenn Werbesprüche an ihre Grenzen stoßen …

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Manche Werbung entpuppt sich als scheinheilig © Till Erdmenger

Dass die öffentliche Meinung (über Produkte) entscheidend durch geschicktes Marketing bzw. PR-Arbeit beeinflusst werden kann, dürfte bekannt sein. Ich habe in meinem Blog bereits mehrfach diese Thematik aufgegriffen (siehe Werbung & Public Relations oder Tipps für erfolgreiche PR-Arbeit). Diese Beeinflussung ist nicht neu, wie ich in meinem Beitrag Der gestiefelte Kater: Ein PR-Märchen dargestellt habe. In diesem Kindermärchen verdient sich ein armer Bursche ein Königreich dank seines gewieften Marketing-Katers. Als zertifizierter Gute-Nacht-Geschichten-Vorleser las ich neulich meinen Kindern das Märchen vom tapferen Schneiderlein vor. Und kam ins Grübeln. Beeindruckend, wie der Schneider mit einem geschickt gewählten Werbeversprechen („Sieben auf einen Streich“) Riesen besiegt, Ritter in die Flucht schlägt und die Königstochter heiratet. Man muss ihm lassen, dass seine Geschichte zudem von Tollkühnheit und Mut erzählt. Der Slogan stößt allerdings – wie heutzutage üblich – an die Grenzen von Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Authentizität. Man kann es auch Betrug nennen. Etwa so, als ob man Fleisch von alten Gäulen als Rindfleisch bezeichnet und in Tiefkühlprodukte mengt (wem sein Essen lieb ist, der sollte sich unbedingt bei Foodwatch auf dem laufenden halten!). Wären die Hersteller ehrlich, würden Claims und Logos oft anders aussehen. Ich kann nur darum bitten, dass jeder Unternehmer dies mit seinem Gewissen abwägt. Dass man es mit der Aufrichtigkeit allerdings auch übertreiben kann, zeigt ein Artikel über einen Unterwäsche-Produzenten, der nicht davor zurückschreckt, ihre Mitarbeiter als Models vor die Kamera zu holen … Sie sehen, das Thema ist schwierig. Wie Sie dabei jedoch mit authentischen, professionellen Fotos punkten und das Image Ihrer Marke positiv beeinflussen können, darüber kann ich Ihnen gerne mehr erzählen. Melden Sie sich einfach bei mir unter photos@erdmenger.de.