Werkschau Joachim Erdmenger

Das künstlerische Schaffen Joachim Erdmengers unterscheidet ein Früh- und ein Spätwerk. Prägend für die frühen Werke ist die expressive Auseinandersetzung mit verschiedenem Malmaterial sowie unterschiedlichen grafischen Techniken. Dabei entstanden eine Vielzahl von stilistisch abgrenzbaren Serien. Später beschäftigte sich Joachim Erdmenger hauptsächlich mit Ölmalerei und mit Zeichnungen. Dabei begleitete ihn Zeit seines Lebens die Faszination an Strukturen in der Natur, die vor allem in seinen abstrakten Ölgemälden zu finden ist. Die späten Skizzen und Zeichnungen mit Bleistift, Stahlfeder und Kohle sind hingegen oft halb-gegenständlicher Natur und zeigen die Schroffheit des Hochgebirges seiner Wahlheimat Tirol wie auch karikaturistisch überspitzte Charaktere, Interieurs und Szenen.

Informationen zur Vita des Künstlers:

  • Geboren 1940 in Bergisch-Gladbach
  • 1960—1961 Studium der Veterinärmedizin in Giessen
  • 1961—1966 Studium an der staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Josef Fassbender und Professor Günther Grote
  • 1967 Freie Grafikklasse und freie Malklasse an der Kunstakademie Düsseldorf
  • Enge Zusammenarbeit und Betreuung durch Walter Kröll, Gießen
  • 1967 Stipendium des DAAD (Insel Elba und Villa Romana, Florenz) sowie Einladung in die Villa Massimo, Rom
  • 1968—1970 Referendariat in Wermelskirchen und Wuppertal
  • 1969 Ausstellung „Zeichnungen und Bilder“, Ecke-Galerie, Augsburg
  • 1970 II. Staatsexamen in Kunsterziehung
  • 1971—1973 Dozent an der Werkkunstschule Hannover
  • 1973—2001 Oberstudienrat an einem Gymnasium in Hannover
  • 2001—2012 Künstlerische Tätigkeit in Tirol/Österreich und Hannover
  • 2012 Tod des Künstlers

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